Herzenstüröffner

HERZENSTÜRÖFFNER FÜR JULI – Mir wurde eine grosse, schwere Tür gezeigt, die sich sehr schwer öffnen liess, weil die Türangeln eingerostet waren. Dann sah ich, wie einige Tropfen Öl in die Anglen geträufelt wurden und die Tür langsam gängig gemacht wurde, bis sie sich mit der kleinsten Berührung eines Fingers öffnen liess. Ich hörte die Worte: „Setze das Öl der LIEBE immer mehr ein, denn es ist die LIEBE, die löst. Es ist die LIEBE, die immer einen Weg findet. Öffne dein Herz und lass die Liebe frei fliessen.“ (Eileen Caddy Findhorn)

Leben in Frieden

Würden alle Menschen friedlich miteinander umgehen, keine Angst mehr voreinander hätten, sich nicht mehr bedrohen würden, jeder bei sich selbst damit anfängt,

könnten alle merken, wie glücklich und erfüllt das Leben sein kann.

Das ist aus meiner Sicht eine Kernaussage, die an alle Menschen herangetragen werden muß!

Gibt es auch Menschen, die gar nicht friedlich mit ihren Artgenossen leben wollen? Nur immer auf die Demonstration von Macht und Gewalt ausgerichtet sind? Auch die müssen wir von diesem Grundsatz überzeugen. Die Zeit ist begrenzt, in der wir das verwirklichen können. Die Lunte brennt schon!

Merkt es endlich!!!!

Russland verstehen

Aus dem neuen Buch von Gabriele Krone-Schmalz „Russland verstehen“

„Es ist eine moralisch-historische Verpflichtung, wir sind es unseren Kindern schuldig, dass sich unsere politischen Entscheidungen an der Erhaltung des Friedens orientieren und niemals an parteipolitischer Profilierung und/oder langlebigen Klischees.

Die gilt es zu entlarven, notfalls gegen all das, was als politisch korrekt gilt.

An diesem Punkt kann nahezu jeder Einzelne seinen Beitrag leisten.

Es ist im ureigenen Interesse der EU, Russland als Partner zu haben.

Wer diese Chance vertut, riskiert, dass Europa im Machtkampf künftiger Großmächte zerrieben wird.“

Bildquelle: Stefan Escher  / pixelio.de

Krieg ist nicht familienfreundlich

Beitrag von Jenny Friedheim, Bremerhaven auf dem Sternmarsch auf Berlin am 28.02.2015,
als Mitschrift von Friedensmann

Die Botschaft der Gruppe Sting in ihrem Titel „Russians“ von 1986 lautet: „Lieben auch die Russen ihre Kinder?“ Und ich behaupte, ja auch die Russen lieben ihre Kinder. Vielleicht sogar mehr als die, die aus Karrieregründen dafür sorgen, dass die Krippenplätze in Deutschland knapp sind. In so vielen Ländern müssen Eltern derzeit Sorge haben, dass ihren Kindern etwas schreckliches passiert. In so vielen Ländern sind Kinder von Tod und Verstümmelung bedroht, in so vielen Ländern verlieren Mütter ihre Söhne, weil ohne Krieg dieses verdammte auf Wachstum basierende Geldsystem nicht mehr am Leben erhalten werden kann. Weil es ohne vorherige Zerstörung kein Wachstum mehr geben kann.

Meine Mutter hat den Krieg als Kind erlebt, viele Nächste im Luftschutzbunker verbracht, weil Bomber über Bremerhaven flogen, die es zwar auf den Hafen abgesehen hatten, aber oft genug auch die Wohngebiete trafen. Ich habe oft zugehört, wenn meine Mutter und unsere Nachbarin über den Krieg sprachen. Vieles, von dem, was ich hörte, habe ich nie vergessen. Eine Geschichte hat sich besonders in mein Gedächtnis eingegraben. Als unsere Nachbarin schilderte, wie sie in einer der Bombennächte mit ihren 5 Kindern zum Luftschutzbunker floh. Die beiden Ältesten liefen mit den Koffern voran, die beiden Jüngsten hatte sie auf dem Arm, das Mittlere lief neben ihr. Während dieser Flucht sah sie, wie ihre beiden Ältesten, die schon ein gutes Stücke voraus waren, von einer Bombe zerfetzt wurden. Wer kann ermessen, wie sich diese Frau bei diesem Anblick gefühlt hat? Von ihren Kindern blieb nicht einmal etwas übrig, was sie zu Grabe hätte tragen können. Und sie musste weiter funktionieren und für den Rest ihrer Familie allein sorgen, denn der Mann, der sie hätte unterstützen und trösten können, war an der Front.

Eltern lieben ihre Kinder und wollen sie vor Schaden bewahren. Auch die Eltern in der Ukraine. Die Eltern in der Ostukraine erleben derzeit täglich, wie hilflos und schwach sie sind, wie wenig sie ihre Kinder vor den fallenden Bomben beschützen können. Und selbst, wenn ihre Kinder körperlich unversehrt bleiben, so müssen sie hungern und frieren und ihre kleinen Gemüter müssen das Dauerbombardement verkraften, müssen ertragen, dass sie nicht beschützt werden können. An dieser Aufgabe verzweifelt schon mancher Erwachsene, Wie viel mehr belastet es ein Kind? Was nehmen diese belasteten Kinder mit in ihre Zukunft?

Egal von welcher Seite man sich das Bild der Menschen in der Ostukraine ansieht, es ist einfach fürchterlich für Erwachsene und für Kinder. Aber auch im Rest des Landes leiden Eltern. Die Mütter dort versuchen ihre Söhne vor der Einberufung zu schützen. Sie revoltieren, weil sie wissen, dass die Chancen ihre Kinder lebend wiederzusehen, nicht wirklich groß sind. Ich sehe die Bilder dieser verzweifelten und wütenden Mütter und ich kann sie verstehen, denn auch ich habe Söhne im wehrpflichtigen Alter. Deshalb stehe ich hier und rufe unserer Regierung zu: „Meine Söhne kriegt ihr nicht“

Viele junge Männer, mit denen ich in den letzten Monaten über die Kriegsgefahr sprach, meinten, es betrifft sie nicht, weil sie als untauglich gemustert wurden oder den Wehrdienst verweigert haben. Ihnen sage ich, im Krieg spielt das keine Rolle mehr. Die Geschichte lehrt, dass im Zweifelsfall ein jeder dran ist. In den ersten beiden Weltkriegen starben erst die Soldaten, dann holten sie alle anderen jungen Männer, danach die Familienväter, dann wurden 17-jährige und 60-jährige geholt. Und zum Schluß kamen auch 12-jährige und Greise an die Front. Im Krieg gilt das Grundgesetz nicht mehr, sondern Kriegsrecht. Und das heißt: Ihr habt kein Recht mehr, außer das Recht für`s Vaterland zu sterben! Wollt ihr das???

Viele glauben immer noch, Russland hätte nur veraltete Waffensysteme und könnte nicht mit der NATO konkurrieren. Ein gefährlicher Irrtum!! Napoleon, Wilhelm II und Hitler- sie alle dachten, dass sie mit dem „dummen“ Russenganz schnell fertig werden- sie haben sich alle geirrt. Der NATO wird es genau so ergehen! Aber wer muss für deren Irrtum bezahlen? Wir sind es und unsere Kinder werden sterben und die NATO wird sie nicht schützen können und wollen, denn die Nato verteidigt nicht mehr das Vaterland, Frauen, Kinder, den heimischen Boden. Sie verteidigt nur noch Wirtschaftsinteressen. Wir stehen wieder mal vor einem Krieg! Politiker und Medien bemühen sich redlich uns einzureden, dass wir uns gegen Putin wehren müssen. Mir ist egal, welche Regierung womit Recht hat. Ich frage nicht danach, wer den Krieg anfängt und warum. Wenn meine Söhne tot vor mir liegen, spielt das keine Rolle mehr. „Krieg ist nicht familienfreundlich!“

Ich habe nicht Kinder unter Schmerzen geboren, um sie einer Kriegsmaschinerie zu überlassen, die sie verheizt. Ich habe nicht meine Kinder zum Frieden erzogen, damit sie eine unmenschliche Wirtschaft zu verrohten Zerrbildern eines Menschen macht. Ich habe nicht jahrzehntelang für diese Kinder gesorgt, damit ich irgendwann blutige Klumpen Fleisch in Dosen vor die Tür geliefert bekomme. Falls überhaupt etwas von ihnen übrig bleibt, dass man mir noch schicken könnte. Wenn wieder Kinder an die Front geschickt werden, wenn wieder Kinder leiden und wieder Frauen weinen, weil ihre Kinder getötet wurden, dann ist egal, wer vorher was getan hat. Ist es wirklich wichtig, warum die Körper unserer Angehörigen zerfetzt wurden? Haben wir was davon, wenn wir wissen, wer schuld am Krieg ist? Nein!!!

Tröstet uns am Grab unserer Söhne der Gedanke, dass sie für eine sogenannte gerechte Sache gestorben sind? Nein!!!

Sie sind tot und niemand kann sie uns wiedergeben! Dann helfen auch keine geheuchelten Betroffenheits- und Beileidsphrasen mehr. Die könnt ihr euch Politiker in eine Körperöffnung eurer Wahl stecken! Frau von der Leyen, Herr Gauck, Frau Merkel- unsere Kinder sind systemrelevant. Sie und sonst gar nichts!

Es ist nicht die Wirtschaft, die Märkte, die Industrie, die Banken, die für Europa wichtig sind. Und etwas, das für uns, die Bevölkerung dieses Landes, noch unwichtiger wäre, als die NATO, gibt es kaum! Es sind unsere Kinder, die dieses Land mit Leben erfüllen. Es sind unsere Kinder, die der Garant für das Fortbestehen sind, und es sind unsere Kinder, die eines Tages eure Pensionen bezahlen sollen. Hände weg von den Kindern anderer Eltern, egal, wo diese Kinder wohnen und egal, wie alt diese Kinder sind. Hände weg von unseren Kindern!!!

Es gibt keine gerechten Kriege mehr in unserer Zeit, wenn es die überhaupt je gab. Es ging und es geht immer nur um die Vorteile der Wirtschaft. Jenen, die den Truppeneinsatz wofür auch immer fordern, sind in der Regel die, die nicht an die Front müssen. Und deshalb müssen wir nein zum Krieg sagen!
Egal wo und warum er stattfinden soll, wir müssen endlich begreifen, die Wirtschaft braucht diesen Krieg unbedingt, um das marode System am Leben zu erhalten. Wem ist das wichtig, dass er dafür sterben oder Angehörige opfern will. Jetzt will ich schweigen hören!!!

Krieg ist nicht familienfreundlichEs ist wichtig für uns und unser aller überleben, dass wir endlich alle aufstehen und der Welt deutlich zeigen, dass wir Frieden wollen. Es sind unsere Kinder, unsere Angehörigen, die für die Machtgelüste der Konzerne und Banken bluten sollen. Daneben sind die kleinlichen Streitereien um den Wert unserer Egos und die Qualität unserer Ansichten ganz unwichtig. Und noch ein Gedanke zum Schluss. Wir haben endlos viele Gesetze, die unsere Kinder vor Schaden bewahren sollen, aber welches Gesetz schützt unsere Kinder vor dem Krieg und seinen Folgen? Farbstoffe in Nahrung und Spielzeug, die Beschaffenheit von Kindersitzen-alles bis in`s kleinste Detail geregelt, damit unsere Kinder sicher sind. Aber unsere Kriegsministerin wirbt in Schulen und auf öffentlichen Plätzen-Kinder für die Bundeswehr an. Ist das nicht ein wenig seltsam? Wir sorgen für das Wohl unserer Kinder bis sie 17 oder 18 sind, damit wir gesunde junge Menschen an die Bundeswehr abliefern können. Haben die denn `nen Knall?

Es gibt eine Aufstellung für 2015, wo und bei welchen Volksfesten, Veranstaltungen und in welchen Schulen die Bundeswehr Werbefeldzüge plant. Lasst uns so oft wie möglich dabei sein, um ihnen in die Suppe zu spucken! Wenn wir jetzt nicht massiv gegen Kriegsplanung und Kriegsvorbereitung, dann hätten wir die Drecksbrühe verdient, die man uns einbrocken will. Ich wünsche mir nichts mehr, als das ich zu Unrecht Angst vor den Dummheiten unserer Politik habe. Ich wünsche mir so sehr, dass ich mich in der Beurteilung der Lage gründlich irre und alles wieder gut wird.

Mein Wunschtraum ist weltweiter Frieden und ich hoffe, dass wir in naher Zukunft nicht anstelle eines Wunschtraums einen Albtraum erleben. Und deshalb vergesst die kleinlichen Zänkereien darum, wer das bessere Weltbild hat, hört endlich auf, das Haar in der Demosuppe zu suchen. Wenn der Frieden gesichert ist, wenn unseren Kindern keine Gefahr mehr droht, dann haben wir wieder Zeit, um uns über Nebensächlichkeiten zu zanken. Bis dahin lasst uns gemeinsam für den Frieden auf die Straße gehen. Immer und immer wieder, bis wir unser Ziel erreicht haben. Es ist mir im Zweifelsfall auch scheißegal, wer mir hilft meine Söhne vor dem Tod zu beschützen, und wenn`s der Teufel selber wär, der hier neben mir stünde. Ich will keinen Krieg. Ich will nicht, dass meine Söhne sterben!!!

Bildquelle: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Die Gedanken sind frei

Ein deutsches Volkslied, um 1780 wurde der Text zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht

Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten
sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei

Ich denke, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles in der Still´
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei

Und sperrt man mich ein
in finstere Kerker
das alles sind rein
vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei
die Gedanken sind frei

Ich liebe den Wein
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

Zu finden in:
unbekannt (Volkslied)
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Ernst Heinrich Leopold Richter: Schlesische Volkslieder mit Melodien: Aus dem Munde des Volkes (1842), Seite 307

Gedanken zum inneren Frieden

Beitrag auf der Mahnwache für den Frieden am 17.11.2014 in Cottbus

von Friedensmann

Wir haben bisher immer gesagt: Frieden muss bei jedem selbst beginnen, aber immer taucht die Frage auf, Wie denn? Was denn? Wie soll das aussehen?

Ich habe mir diesbezüglich ein paar Gedanken gemacht. Längst nicht vollständig, aber vielleicht ein Anfang. Der Grundstock für friedliches Verhalten ist nicht nur Bildung, sondern in erster Linie Erziehung, bezogen auf frühkindliches Alter. Wenn ein Kind ein anderes schlägt oder ihm etwas wegnimmt, hat das etwas mit Erziehung zu tun und nicht mit Bildung.

Erziehung klingt streng. Erziehung hat nichts zu tun mit Drill, mit Willen aufzwingen, Willen brechen, jemand unterdrücken. Erziehung kann sanft und spielerisch erfolgen über den Verstand. Ist natürlich schwieriger als mit der „ Keule“.

Friedliches Verhalten wird in frühester Kindheit geprägt, in dem man sich mit den Kindern oder Enkelkindern beschäftigt, ihnen die Grundwerte des Lebens auf spielerische Weise, mit Geschichten erzählen, Märchen vorlesen, näher bringt, ihnen die Natur erklärt, ihnen friedliches Zusammenleben vorlebt und nicht wie es oft praktiziert wird, um Ruhe zu haben, einfach die Kinder vor dem Fernseher parkt, und das über Stunden. Da beginnt die Verblödung, die gewollte.

Junge Eltern und die einmal welche werden wollen, versucht Euch das bewusst zu machen. Fangt an, euch mit euren Kindern, Enkelkindern zu beschäftigen, zeigt ihnen, wie das wahre Leben ist, wie die Natur tickt, stellt die Einheit wieder zwischen Mensch und Natur her. Zeigt ihnen die kleinsten Wesen unserer Erde, Ameisen, Käfer usw., erklärt ihnen ihre Wichtigkeit. Solche Menschen kommen dann später nicht auf die Idee, andere Menschen zu töten. Sie haben Ehrfurcht vor dem Leben, um mit Albert Schweitzer zu sprechen.

Bisher habe ich über Kinder berichtet. Aber wie sieht es bei Erwachsenen aus? Wie werden bzw. bleiben wir friedlich, finden zu unserem inneren Frieden? Jeder versteht etwas anderes unter Frieden. Sei es der innere Frieden oder der äußere. Frieden beginnt bei jedem selbst und kann nicht per Gesetz verordnet werden. Bleiben wir beim inneren Frieden als Grundlage für den äußeren, der so schwer zu machen ist. Leichter fällt es uns, das Gegenteil von innerem Frieden zu definieren: Stress, negative Gefühle wie Angst, Hass, Sorgen, Einsamkeit, Misstrauen, Verzweiflung, Verbitterung, Kränkung und Wut. Manche Menschen beschreiben den inneren Frieden mit Worten wie:

  • innerem Gleichgewicht,
  • Leichtigkeit,
  • Unbeschwertheit,
  • Harmonie,
  • Glück,
  • Ausgeglichenheit,
  • Stille und
  • Losgelöstheit

In deinem Körper empfindest du Leichtigkeit, Entspannung oder Ruhe. Wir können den inneren Frieden auch über unser Verhalten und unsere Gedanken beschreiben. Wenn wir inneren Frieden verspüren, dann haben wir kaum das Bedürfnis

  • uns mit anderen zu vergleichen und uns mit diesen zu messen; wir bleiben bei uns
  • haben wir kaum das Bedürfnis über Zukunft oder Vergangenheit nachzugrübeln; wir genießen den Augenblick
  • haben wir kaum das Bedürfnis uns zu verurteilen; wir nehmen uns an, wie wir sind
  • haben wir kaum das Bedürfnis andere zu verurteilen; wir nehmen diese an, wie sie sind
  • haben wir kaum das Bedürfnis anderen zu misstrauen und diese zu kontrollieren; wir vertrauen ihnen

Wenn wir inneren Frieden verspüren dann

  • empfinden wir ein Gefühl von Dankbarkeit
  • fühlen wir uns mit anderen verbunden
  • fällt es uns leicht, zu lachen
  • vertrauen wir darauf, dass es für alles eine Lösung gibt

Wie findet man inneren Frieden ?

Innerer Frieden ist kein dauerhafter Zustand – außer wir werden Buddhist, meditieren täglich mehrere Stunden und gelangen so zu großer innerer Balance, für jeden von uns eher schwer zu realisieren. Wir Normalsterblichen müssen uns den Zustand des inneren Friedens immer wieder aufs Neue zurückerobern, da wir emotional nicht so gefestigt sind, dass wir die täglichen Probleme einfach so wegstecken können.

Hier einige Strategien, die uns helfen können, unseren inneren Frieden wieder herzustellen, über die Veränderung unseres Bewusstseins.

TIPP 1: Sucht und fördert den Kontakt zu Menschen, von denen ihr euch verstanden, geliebt und unterstützt fühlt.

TIPP 2: Macht es euch zur Gewohnheit, vor dem Einschlafen den Tag nochmals Revue passieren zu lassen und vergebt euch und anderen Menschen Fehler und Ungeschicklichkeiten.

TIPP 3: Reserviert euch täglich eine bestimmte Zeit – etwa vor dem Einschlafen, in der ihr euch bewusst macht, wofür ihr dankbar sein könnt. Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel für die Erlangung inneren Friedens.

TIPP 4: Lernt, zu akzeptieren, was auch geschieht – für den Augenblick. Danach könnt ihr entscheiden, ob ihr es ändern möchtet und auch könnt.

TIPP 5: Besucht regelmäßig Orte oder Plätze, an denen ihr euch wohlfühlt.

TIPP 6: Notiert euch die Dinge, die momentan euren inneren Frieden stören. Dann handelt und beseitigt diese Störenfriede, wenn das möglich ist. Dinge, die ihr nicht ändern könnt, lernt sie zu akzeptieren (vgl. WOLF).

Dann bin ich weiter der Meinung, dass Liebe die alles entscheidende Grundlage für Frieden ist. Ohne Liebe kein Frieden. Wenn man Liebe aussendet, bekommt man sie doppelt und dreifach zurück. Es gibt ein wunderschönes Buch von Erich Fromm: „Die Kunst des Liebens“ von 1956, nach wie vor aktueller denn je. Er schreibt in seinem Buch über Themen wie:

  • Liebe zwischen Eltern und Kind
  • Nächstenliebe
  • Mütterliche und väterliche Liebe
  • Erotische Liebe
  • Selbstliebe
  • Liebe zu Gott
  • Verfall der Liebe in der westlichen Zivilisation usw.

Was sind für mich grundlegende Dinge für ein friedliches Miteinander, für meinen inneren Frieden?

  • echte Freundlichkeit aussenden,
  • Hilfsbereitschaft praktizieren,
  • helfen wirklich nur dort, wo Hilfe wirklich gebraucht wird,
  • achtsam sein aufeinander,
  • Dinge anderer Menschen neidlos anerkennen,
  • sich verantwortlich fühlen, für Dinge die einem unmittelbar umgeben,
  • streiten und Kompromisse schließen,
  • einfühlen in Situationen,
  • immer versuchen im jetzt zu leben, nicht grübeln über Vergangenheit und Zukunft, Pläne machen, ja, aber nicht grübeln. Es kommt eh anders, als vorausgegrübelt.
  • nicht bei jeder Kleinigkeit aus der Haut zu fahren,
  • gelassener zu sein, gelassener zu reagieren,
  • zuhören können,
  • andere Meinungen zu akzeptieren, darüber nachzudenken……

Gedanken zum inneren FriedenWas mich ganz besonders mit innerem Frieden beseelt, ist die Praktizierung der Quantenheilung, die übrigens jeder lernen kann. Anderen Menschen bei gesundheitlichen Problemen schnell und unkompliziert versuchen zu helfen und dabei die Freude des Menschseins zu erfahren. Wäre fast in jeder Familie ein jemand, der die Quantenheilung praktizieren würde, es wäre nicht auszuhalten, wie friedlich diese Welt wäre.

Klingt total verrückt, ist es aber weiß Gott nicht. Gibt auch ein Forum im Internet, z.B quantumentrainment-forum.de. Wer Interesse hat, kann sich gern an mich wenden oder googelt selber.

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.

Bildquelle:
Dr. Stephan Barth  / pixelio.de

Literaturquelle:
WOLF, D.: Innerer Frieden – was ist das & wie erlangt man ihn? https://www.palverlag.de/inneren-frieden-finden.html (04.03.2015).

Frieden als Grundvoraussetzung für eine humanistische Gesellschaftsordnung

Der Versuch einer Zusammenfassung des Buches „Menschheit am Ziel“ von Lutz von Grünhagen

von Friedemann Lehmann 02.02.2015

1. Was haltet ihr von einer Gesellschaftsordnung mit folgenden Grundzügen?

  • Bewusster Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen
  • Schaffung eines Gleichgewichts zwischen Produktion und Konsumtion, keine Überproduktion
  • Reichtum für alle und Tätigkeiten im Einklang mit der Natur
  • Wegfall des Kampfes um die Ressourcen dieser Welt, keine Kriege, keine Aggressivität, keine millitärischen Angriffe mehr
  • Ein befriedigendes, beglückendes Leben durch friedliches Auskommen miteinander. Jeder hat das Recht dazu
  • Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen
  • Keine Konkurrenz unter den Menschen, nur Konkurrenz der Produkte, Methoden und Theorien
  • Generelle Veränderung des Wirtschaftssystems, z. B. Abschaffung Profitmaximierung
  • Generelle Veränderung des Finanzsystems, z.B. Wegfall der Zinsen, Banken sollen echte Hilfe für die Menschen leisten
  • Schaffung eines Verwaltungs- und Gesetzsystems für alle Menschen
  • Jeder leistet aus eigenem Antrieb nützliche Arbeit. Jeder Mensch trägt den Drang nach tätig sein in sich, seit dem Moment, wo er auf diese Welt kommt.
  • Der Schaffensdrang entsteht aus Lust am tätig sein, etwas Neues zu entwickeln, nicht aus Geldgier, sondern um Menschen das Leben zu erleichtern.
  • Gewaltfreie undgleichberechtigte Kommunikation
  • Echte Gleichberechtigung der Geschlechter als Selbstverständlichkeit
  • Befürchtungen und Wünsche darf jeder frei zum Ausdruck bringen
  • Nicht hungern müssen, inneres Gleichgewicht zu halten, geachtet werden im unmittelbaren Einflussbereich
  • Aus dem Leid anderer Menschen nie mehr einen Nutzen ziehen
  • Geld ehrlich erarbeiten, ohne Lüge und Betrug
  • Frei sein von gegenseitigem beherrschen wollen
  • Die wahren Interessen aller Menschen an einem glücklichen Leben zur Sprache bringen und an der Gestaltung mitarbeiten
  • Das Ende aller Kriege verwirklichen, Streitigkeiten im gegenseitigen Dialog lösen
  • Befreiung von verinnerlichter Unterdrückung und verinnerlichtem Aufgehetzsein
  • Selbstbefreiung von der Fremdbestimmung
  • Befreiung von der Manipulation durch die Medien, z. B. interessenfreie Berichterstattung, gemeinsame Suche nach der Wahrheit
  • Befreiung von den Interessen der Parteien, Abschaffung des Parteiensystems
  • Die Würde und Moral der Menschheit ist wieder hergestellt

2. Was eint uns in dem Ziel diese Gesellschaft zu erreichen?

  • Die Sorge aller Menschen, ob arm oder reich, die bevorstehende ökologische Katastrophe abzuwenden. Wenn die Menschen weiter so frevelhaft mit der Natur umgehen und weiter immer gefährlichere Kriege vom Zaun brechen ist die Katastrophe unabwendbar. (Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage für alle Menschen)
  • Die Besinnung auf den Punkt-entweder Katastrophe oder humaner Fortschritt
  • Die Aussicht auf ein reiches glückliches Leben im Einklang mit den vorhandenen wissenschaftlich-technischen Möglichkeiten und mit der Natur.

3. Was ist für das Ziel einer humanistischen Gesellschaft erforderlich?

Jeder sollte selbst bei sich überlegen, was er dafür tun kann: z. B.

  • Gesunde Lebensweise und Gesunderhaltung
  • Ehrliche Lebenseinstellung bei jedem, ohne Neid, Missgunst, Egoismus
  • Schluss mit gegenseitiger Bekämpfung, Kränkung und Verängstigung
  • Völlige Freiheit von Angst vor anderen Menschen
  • Erziehung der Kinder, Enkelkinder zum liebevollen Umgang mit der Natur, mit den Menschen und den Tieren
  • Frei von Vorverurteilung anderer Menschen, frei von Vorurteilen
  • Frei von Misstrauen, frei von Kontrollzwang gegenüber anderen Menschen
  • Vertrauen zu anderen Menschen aufbauen und haben
  • Ständig bewusst machen, wofür man dankbar sein kann
  • Aussenden von echter Freundlichkeit und Liebe. Man erhält sie mindestens doppelt zurück. Verstärkung der freundlichen und anziehenden Verhaltensweisen
  • Hilfsbereitschaft der Menschen untereinander praktizieren
  • Helfen wirklich nur dort, wo Hilfe echt gebraucht wird
  • Achtsam sein aufeinander
  • Dinge, Errungenschaften anderer Menschen neidlos anerkennen.
  • Sich verantwortlich fühlen, für Dinge, die einem unmittelbar umgeben
  • Friedliches streiten um Lösungen und finden von Kompromissen
  • Einfühlungsvermögen in Situationen, Befindlichkeiten, Religionen
  • zuhören können
  • Andere Meinungen akzeptieren, darüber nachdenken
  • Überlegen, mit welcher Art von Tätigkeit ich selbst aus meinem tiefsten Inneren der Gesellschaft nützlich sein kann
  • Schöpfertum als Antrieb der menschlichen Tätigkeit
  • Mut zur Wahrheitsfindung haben, Fehler zugeben
  • Selbständiges denken
  • Aus eigenem Antrieb erstrebenswerte Ziele erreichen
  • Eigenständig handeln
  • Selbstverantwortung übernehmen
  • Bei sich zu bleiben, zu sich selbst stehen
  • Art und Umfang des Konsums überdenken
  • Sorge um ökologische Verträglichkeit von Tätigkeiten
  • Zufriedenheit als Voraussetzung für neuen Tatendrang
  • Unnötige Anhäufung von materiellen Gütern vermeiden. Dies schafft kein Glück und echten Reichtum
  • Nachdenken über Antriebe und Ziele der Menschen und darüber diskutieren.
  • Niemand bestimmt über einen anderen. Menschen kommunizieren in Augenhöhe miteinander
  • Es geht nicht um den Status des Besten, sondern um gute Leistungen
  • Die Weltrevolution findet in den Köpfen statt über die Veränderung des Bewusstseins eines jeden von uns

Was muss im gesamtgesellschaftlichen Rahmen für die Umsetzung der Ideen einer für die Menschen gerechten Gesellschaft geschehen? (Nicht dem Selbstlauf überlassen)

  • Umgang mit der Natur und Ressourcen radikal ändern
  • Finanzsystem radikal ändern
  • Verwaltungssystem neu aufbauen
  • Rechtssystem verändern
  • Wirtschaftssystem radikal ändern
  • Medienwelt im Sinne der Menschen ändern
  • Gesundheitssystem für die Menschen verändern
  • Versorgungssystem der Bevölkerung neu gestalten
  • Verteidigungssystem???? überhaupt erforderlich, wenn alle Menschen diesen Weg gehen?
  • Bildungs- und Erziehungssystem verändern
  • Kulturlandschaft in Sinne von Menschlichkeit gestalten
  • Verbindung zu anderen Ländern auf friedlicher Basis herstellen und halten

Frieden als Grundvoraussetzung für eine humanistische GesellschaftsordnungDiese Punkte müssen natürlich noch viel detaillierter von denjenigen ausgearbeitet werden, die sich dazu berufen fühlen, ohne Eigennutz, ohne Karrieresucht usw. Ein großer Traum: Eine Welt in Frieden

Bildquelle: Thorsten Scholl  / pixelio.de